E-Bike ABC

Das Thema E Bike ist für viele Kunden mittlerweile ein Buch mit 7 Siegeln! Ich versuche hier Ihnen etwas Licht ins Dunkle zu bingen:

Rund um den Motor / Akku:

Geschwindigkeit (km/h):

Bei 25 km/h regeln die Motoren ab. Im Gelände und auf dem Trail ist das völlig ausreichend. Einzig auf Asphalt oder Schotter wünscht man sich gelegentlich mehr Speed. S-E-Bikes sind für die Ebene ausgelegt und haben Nachteile wenn es länger bergauf geht oder die Strecken hügeliger sind.

Motor-Power (W):

Alle Fahrrader sind mit einem 250-Watt-Pedelec-Motor ausgestattet. Der Wert gibt die garantierte Nennleistung an, die der Motor dauerhaft bringen kann.

Drehmoment (Nm):

Das Drehmoment besagt die Beschleunigung mit der der Motor das Fahrrad auf Geschwindigkeit bringt. Beispiel: 2 E-Bikes haben einen 250 W Motor verbaut. Das eine jedoch hat ein geringeres Drehmoment als das andere. Beim Anfahren am Berg lässt sich das eBike mit geringem Drehmoment nur recht schwer aus dem Stand heraus beschleunigen, das Bike mit drehmomentstarkem Motor läuft jedoch spielend leicht los.

!Vorsicht: Bei Trekkingmodellen mit Nabenschaltung wird ein Motor mit weniger Drehmoment verbaut, da die Nabenschaltung der hohen Belastung nicht standhalten würde!

Akku:

Die PowerPacks mit Lithium-Ionen-Zellen können unabhängig von ihrem Ladezustand jederzeit beliebig kurz geladen werden. Unterbrechungen des Ladevorgangs schaden den Akkus nicht. Eine vollständige Entladung ist nicht nötig. Kein Memory-Effekt

Alles Wichtige rund um den Ladevorgang, Lebensdauer, Ladezeit und Pflege der E-Bike Akkus finden Sie unter folgenden Link:

Download des Bosch Akku-Guides

Akku-Leistung (Wh):

Die meisten Akkus haben eine Kapazität von 300 bis 500 Wattstunden (Wh)

Reichweite:

Die Reichweite ist von vielen Faktoren abhängig. Folgend ein Reichweitenrechner mit dem man verschiedene Szenarien ausprobieren kann:

Reichweitenrechner: eBike Reichweiten-Assistent

Verschiedene Motoren:

Bei uns im Voralpenraum ist es wichtig, wert auf ein E-Bike mit sogenannten „Mittelmotor“ zu legen. Beim Mittelmotor kommt die Kraft direkt auf die Kette, wie beim „normalen“ Fahrradfahren auch.

Vorteile:

  • Zentraler und tiefer Schwerpunkt – dadurch besseres Handling und Stabilität
  • kein starker Leistungsverlust im Gegensatz zu Nabenmotoren
  • Alle Schaltungsarten sind möglich
  • Die Mittelmotor-Räder können mir „normalen“ Komponenten ausgestattet werden (Felgen, Anbauteile

Nachteile:

  • Die Kosten für den Rahmen sind höher, spezielle Rahmen müssen gefertigt werden
  • Höherer Verschleiß der Kette durch hohe Leistung des Motors und der eigenen Kraft

Die Motoren der Fun Sportsmodelle im Überblick:

BOSCH Performance CX Motor

Bei allen XDURO Modellen von Haibike ist der BOSCH Performance CX Motor verbaut.

Verbaut bei allen Haibike XDURO Modellen

YAMAHA PW & YAMAHA PW-X

Bei den SDURO Modellen von Haibike mit Yamaha Motor kommen zwei Motortypen zum Einsatz YAMAHA PW und der YAMAHA PW-X

Der PW Motor kommt bei den Einstiegs- bis Mittelpreisigen Modellen zum Einsatz

Shimano E8000 MTB Steps

Bei den FOCUS e-Mountainbike-Modellen kommt der neue Shimano E8000 MTB Steps Antrieb zum Einsatz.

Ein intuitives System anzubieten war das Ziel der japanischen Firma Shimano. Das System soll sich beim Fahren möglichst natürlich anfühlen. Der 70 Nm starke Antrieb ermöglicht den Fahrradherstellern, dank kompakter Bauweise, sehr kurze Kettenstreben zu realisieren. Wie schon bei den ICE-Tec Bremsbelägen kommen Kühlrippen an der Außenseite des Motorgehäuses zum Einsatz und sollen eine Überhitzung bei starker Motorbelastung vermeiden.

Über einen leicht zu bedienenden Schalthebel können die drei Modi (Eco, Trail und Boost) mühelos durchgeschalten werden. Das Display verfügt über eine farbliche Darstellung der gewählten Unterstützungsstufe. Über eine Bluetooth Anbindung lassen sich Einstellungen und Tastenzuweisungen bequem per Smartphone umprogrammieren.

Shimano Steps MTB Test1

Verschiedene E-Bike Kategorien:

Das E-Bike Hardtail

E-Hardtails sind Begleiter für ausgedehnte Touren auf flowigen guten Trails, Schotter- Wald- und Forstwegen. Natürlich sind sie stabil genug gebaut, um auch Ausritte in anspruchsvolles Gelände ohne Murren zu ertragen. Generell sind Mountainbike-Hardtails immer mit einer Federgabel an der Front ausgestattet, ihr Geländepotenzial ist jedoch ohne hinteres Fahrwerk eingeschränkt.

Das E-Bike Fully

Vollgefederte Mountainbikes haben entscheidende Vorteile gegenüber Hardtails: Bereits auf schlechten Schotterwegen sind sie komfortabler, bieten aber aber mehr Sicherheit in anspruchsvollem Gelände. Grundsätzlich gilt: Je mehr Federweg ein Fahrwerk besitzt, desto schwierigere Strecken kann ich fahren (20 cm Stufen, verblockte Steinpassagen, Sprünge) Federweg für den ambitionierten Tourenfahrer der gelegetlich Trails fährt 100mm bis 120mm. Federweg für Trailsucher, Gardasee-Altissimo-Fahrer von 120mm aufwärts.

27,5 PLUS

Neuer Reifenstandard: Auf einer etwas breiteren Felge findet ein meist von 2,8 Zoll bis 3 Zoll Reifen platz. Nicht ganz so dick wie ein FAT-Bike aber deutlich dicker als ein normaler MTB Reifen.

NEU 27,5 PLUS:

Herkömmliche MTB-Reifen habe eine Breite von 2,1 Zoll (=5,3 cm) bis 2,35 Zoll (=6 cm). Die PLUS Variante hat eine Breite von 2,8 Zoll (= 7,1cm) bis 3,0 Zoll (=7,6 cm)

Vorteile: Viel Volumen bedeutet mehr Komfort (vergleichbar mit Fully), mehr Traktion.

Vergleich der MTB Reifenbreiten

  • Größter Reifen: Fat-Bike = 11,5 cm
  • Dunkler Reifen: 27,5 PLUS = 7,6 cm
  • Innerer Reifen: 2,35 Zoll = 5,9 cm
  • schmälster Reifen: 2 Zoll = 5,0 cm

Service Intervalle:

!!Wichtigster Service bei einem neuen Rad ist der ERSTE!!!

Der erste Service ist bei Fun-Sports-E-Bikes kostenlos! Kontrolle aller Verschraubungen, Kontrolle der Speichenspannung.

Federelemente:

Bei der Federung sind die Service-Intervalle der Hersteller einzuhalten.

Motor/Akkumanagement:

Bosch arbeitet ständig an dem Motorenmanagement, Displayfunktionen und Akkumanagement. Somit ist es sinnvoll beim nächsten Service die gespeicherten Daten auszulesen, mögliche Fehlercodes zu löschen und das Boschupdate aufzuspielen. Kostenpunkt zzgl. zum Service 15 Euro.

Verschleißteile:

Durch die Power die der Motor zusätzlich hat, ist die Beanspruchung folgender Teile höher als bei „normalen“ Rädern und müssen auch früher getauscht werden!

  • Kette ca. 1000-1500 km
    • Durch frühzeitiges Tauschen der Kette verschleißen das Antriebsritzel und Ritzelpaket der Schaltung viel weniger schnell – es lohnt sich also früher die Kette zu tauschen.
  • Bremsklötze
    • Durch die stärkere Beschleunigung, das Mehrgewicht und evtl. höhere Belastung durch anspruchsvollere Stecken ist mit einem höheren Verschleiß der Bremsklötze zu rechnen.

Unsere E-Bikes

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